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Lukas R.A. Wilde
© Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Dr. Lukas R.A. Wilde ist Associate Professor am Department of Art and Media Studies der NTNU Norwegian University of Science and Technology in Trondheim. Er studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Gakugei Universität Tokyo in den Fächern Theater- und Medienwissenschaften, Japanologie und Philosophie. Von 2013 bis 2016 war er Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, von 2017 bis 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ sowie dem Institut für Medienwisenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Seine Dissertation, veröffentlicht als Im Reich der Figuren (Halem Verlag), untersuchte die japanische ‚Mangaisierung‘ öffentlicher Räume und die Implementierung von transmedialen ‚Figuren‘ (kyara) in funktionaler Kommunikation und wurde mit dem Roland-Faelske-Preis für die beste Dissertation im Bereich der Comic- und Animationsforschung 2018 sowie dem GIB Dissertations-Wissenschaftspreis 2021 der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft ausgezeichnet. Sein Aufsatz „Material Conditions and Semiotic Affordances: Natsume Fusanosuke’s Many Fascinations with the Lines of Manga“ wurde 2021 mit einer Lobenden Erwähnung für den Martin Schüwer-Puplikationspreis für herausragende Comicforschung prämiert.

Er ist zweiter Vorstand der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) und Mitglied sowie ehemaliger Sprecher der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaften (GfM). Zudem ist er einer der Organisator*innen und Gründer*innen der Digital Artist Initiative Comic Solidarity und Mitinitiator des GINCO-Awards (der Inklusive Deutsche Comicpreis der Independent-Szene).

Zu Lukas R.A. Wildes Seite auf der Homepage der NTNU

Forschungsschwerpunkte:

Comic/Manga-Theorie und -Narratologie;
Transmediale Figurentheorie
Emoji-Forschung;
Japanische Populärkultur;
Webcomics und Digitalisierung;
Intermedialitätsforschung und Medientheorie;
Bildsemiotik;
Diagrammatik